Transparenz

Auf dieser Seite legen wir offen, wie unser Angebot wirkt, wie weit die Elektrifizierung unserer Flotte ist und was wir noch nicht belegen können. Die Zahlen stammen aus unserer eigenen Erhebung oder aus den jeweils genannten Quellen.

Wir aktualisieren die Zahlen halbjährlich. Aktueller Stand: erstes Halbjahr 2026 (Januar bis Juni).

1. Verkehrsentlastung

Carsharing kann die Zahl privater Pkw senken. Wie stark unser eigenes Angebot dazu beiträgt, ist noch nicht gemessen. Bis zur eigenen Evaluation verweisen wir auf die Zahlen des Bundesverbands Carsharing.

  • Zahlen des Verbands: Nach Auswertung des Bundesverbands Carsharing ersetzt jedes Carsharing-Fahrzeug seiner Mitgliedsunternehmen im Durchschnitt 11 private Pkw. Laut Verband sinkt dadurch der Bedarf an Parkfläche (Quelle: Bundesverband Carsharing).
  • Verkehrsmittelwahl: Carsharing-Kund:innen fahren laut Verband seltener Auto und häufiger mit Bus, Bahn und Fahrrad als die Vergleichsbevölkerung.
  • Unsere eigenen Daten: Als Mitglied im Bundesverband Carsharing haben wir uns verpflichtet, die verkehrsentlastende Wirkung unseres Angebots zu messen. Die Untersuchung ist nach aktuellem Planungsstand für das 2. Halbjahr 2028 vorgesehen.

2. Elektrifizierung unserer Flotte

Im Juni 2026 waren 316 unserer 552 Fahrzeuge batterieelektrisch (BEV). Das entspricht 57,2 %.

Vergleich mit Branche und Pkw-Bestand (Stand: Januar 2026)

  • Im Januar 2026 waren 57,5 % unserer Fahrzeuge batterieelektrisch. Im stationsbasierten und kombinierten Carsharing in Deutschland lag der Anteil zum 1. Januar 2026 bei 22,1 %, im gesamten Pkw-Bestand bei 4,1 % (Quelle: Bundesverband Carsharing, Carsharing-Statistik 2026).
  • Unser Elektroanteil war damit rund 2,6-mal so hoch wie im Durchschnitt des stationsbasierten und kombinierten Carsharing.
  • Im Vergleich zum gesamten deutschen Pkw-Bestand war er rund 14-mal so hoch.

Fuhrpark und Nutzung (erstes Halbjahr 2026)

Zwischen Januar 2025 und Juni 2026 ist die Zahl unserer Elektrofahrzeuge von 258 auf 316 gestiegen, die der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor von 223 auf 236.

Für die Emissionen zählt, wie viele Kilometer tatsächlich elektrisch gefahren werden. Im ersten Halbjahr 2026 wurden im Monatsmittel 49,6 % der Kilometer elektrisch gefahren, bei einem Elektroanteil am Fuhrpark von 57,4 %. Der Kilometeranteil lag je nach Monat 7 bis 9 Prozentpunkte unter dem Fuhrparkanteil.

Wir führen das vor allem darauf zurück, dass für längere Strecken häufiger Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gebucht werden, um Ladestopps zu vermeiden. Im Betrieb fahren unsere Elektrofahrzeuge ohne direkte CO₂-Emissionen.

Im ersten Halbjahr 2025 lag der Anteil elektrisch gefahrener Kilometer im Monatsmittel bei 45,4 %, im ersten Halbjahr 2026 bei 49,6 %. Der Abstand zum Elektroanteil am Fuhrpark ist im Mittel um 0,8 Prozentpunkte kleiner geworden, in drei der sechs Monate war er allerdings größer als im Vorjahr. Am stärksten verringert hat er sich im Juni (6,8 Prozentpunkte).

Im Juni 2025 war der Kilometeranteil mit 40,7 % besonders niedrig. Wir führen das auf die Pfingstferien zurück, die 2025 im Juni lagen und 2026 schon im Mai begannen: In Ferienzeiten werden für längere Fahrten häufiger Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gebucht.

3. Herkunft unseres Ladestroms

Welche Emissionen ein Elektrofahrzeug verursacht, hängt wesentlich vom Ladestrom ab. Deshalb zeigen wir, woher unser Strom kommt und wo wir es nicht wissen.

Eigene Ladesäulen und regionale Partner

An unseren eigenen Ladesäulen laden wir Strom aus erneuerbaren Energien von naturenergie (Zertifikat TÜV Nord: Stromkennzeichnung der naturenergie). An einigen Standorten betreiben regionale Partner die Ladesäulen, darunter Gemeindewerke Gundelfingen, Stadtwerke Müllheim-Staufen, Stadtwerke Bad Säckingen, Stadtwerke Waldshut-Tiengen, Stadtwerke Emmendingen und Stadtwerke Konstanz. Nach Angaben dieser Partner stammt auch ihr Ladestrom aus erneuerbaren Energien.

An den Standorten Paduaallee und Kirchzarten laden die Fahrzeuge bei Sonnenschein direkt mit Solarstrom aus Photovoltaikanlagen vor Ort.

Wo geladen wird (erstes Halbjahr 2026)

  • Eigene und Partner-Ladesäulen: Je nach Monat wurden 75 % bis 86 % unsereres Stroms an unseren eigenen Ladesäulen oder denen unserer Partner bezogen.
  • Externe Ladesäulen: 14 % bis 25 % des Stroms wurde unterwegs an Ladesäulen anderer Betreiber geladen, mit höheren Werten in den Ferienmonaten.
  • Was wir nicht belegen können: Bei externen Ladevorgängen wissen wir nicht, ob der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammt.

Aktualisierung und Kontakt

Nächste Aktualisierung: Frühjahr 2027 mit den Zahlen für das zweite Halbjahr 2026.

Fragen zu den Daten und zur Methodik: nachhaltigkeit@naturenergie-sharing.de